Innere Unruhe braucht keine Meditation

Es gibt eine innerliche Unruhe, die nicht mit Meditation weggeht. Eine innere Unruhe, die unverändert bleibt, wenn man im überbewussten Zustand schwebt, wenn man die Gedanken beruhigt und in die Stille eintaucht.

Es ist die Unruhe der Seele.
Sie will aus dem, was du im Äußeren geschaffen hast ausbrechen, weil sie dort nicht länger atmen kann.
Deine Seele will frei sein.
So eine innere Unruhe braucht keine Meditation.
Sie braucht, dass wir uns umdrehen und hinschauen.

Ehrlich hinschauen:
Wo lebe ich ein Leben, was nicht (länger) meiner Wahrheit entspricht?
Wohin stupst mich meine innere Stimme, der Ruf aus meiner Tiefe an?
Bin ich in einer Beziehung, die schon längst vorbei ist?
Wo umgebe ich mich mit Menschen, mit denen ich mich nicht wohl fühle?
Wo trage ich einen Anzug, obwohl ich viel lieber in T-Shirt und Jeans rumlaufen würde? 
Wo presse ich mich in eine Form (die gute Ehefrau, der perfekte Mitarbeiter), die Wasser über das Feuer meiner Einzigartigkeit kippt
und kippt
und kippt
bis ich aufstehe und mich nicht mehr fühle und nicht länger weiss, wer ich eigentlich bin?

Die Seele wird nicht transzendiert,
die Seele wird bewohnt.

Mein Gebet ist, das neben jedem Ort, wo wir dem Eins-Sein näher kommen, ebenfalls ein Tempel steht, wo unser unperfektes, rohes, wildes Menschsein zuhause sein kann. Wo wir unsere Einzigartigkeit atmen lassen und nicht nur unsere Gemeinsamkeit.

Wo wir unsere Dunkelheit einladen und als gleichwertig zum Licht tanzen,
wo unsere schreie der Lust, der Wut und der Enttäuschung genauso umarmt werden, wie unser sanftes Om.

Denn es braucht beides und wir können die Methoden die uns erkennen lassen, dass wir alle eins sind nicht für eine innere Leere auf Seelenebene anwenden. Dadurch entfernen wir uns nur noch weiter von uns selbst.

Der Seelenweg fühlt
bis kein Gefühl
und kein Teil von dir länger vor dem wegrennt, was du bist: Liebe.

Nicht die “Licht und Liebe” Variante der Transzendenz, sondern eine Liebe, die dein Herz mit Feuer zum Beben bringt.

Die dich mit Lebendigkeit zittern lässt und mit Tränen der Dankarbeit für das Leben durchflutet. Eine Liebe, die dein Herz wie ein Vulkan von innen öffnet und dabei all das niederbrennt, was nicht von dieser Essenz ist. 

Das ist das, was die Feminine Soul Series ist.
Der Weg der Seele,
der Weg der Liebe,
der weibliche Weg in die Einheit.

Hier bauen wir den Tempel, wo wir alles, was wir sind, bewohnen,
annehmen
und fühlen, damit unsere Seele frei atmen kann und wir uns wieder zuhause in uns selbst fühlen. 

Wenn dich dieser Weg ruft: Das erste Modul (als Voraussetzung für alle anderen Module) findet zum nächsten Mal im April am Chiemsee statt. Alle Infos zur Anmeldung/Bewerbung findest du hier.

Ich lebe und lehre den Weg der wilden Weiblichkeit. Eine Lebensart die all unsere Facetten – unsere Dunkelheit und unser Licht – begrüßt und feiert. Mit großer Hingabe ermutige und inspiriere ich vor allem Frauen dazu, auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen, ihren Körper zu lieben und zu respektieren, ihre wechselhafte Natur zu würdigen und ihre Sinnlichkeit zu leben.

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