Geben mit Erwartung ist Nehmen

Wenn du etwas, mit der stillen Erwartung etwas dafür zurück zu bekommen, gibst, dann hat es nichts mit geben zu tun.⁠

Es fällt unter die Kategorie von nehmen.

Geben kommt aus der Fülle,⁠
aus dem Herzen⁠
und ist ein Ausdruck von Liebe.⁠

Liebe braucht nichts.⁠
Sie ist in sich schon voll und komplett.⁠
Wahres Geben füllt uns durch die Handlung selbst.

Nehmen kommt aus dem Mangel,⁠
aus dem Brauchen⁠
und ist ein Ausdruck von Angst: Angst vor dem Gefühl⁠
nicht genug zu sein⁠
oder zu haben.

Es ist eine feine Kunst, die beiden voneinander zu unterscheiden und es ist wichtig, dass wir es tun.

Von unseren Social Media posts,⁠
bis hin zu unseren Weihnachtsgeschenken.⁠

Unsere Absichten klar zu beleuchten heißt, dass wir uns im Spiegel der Wahrheit anschauen und fragen:⁠
Tue ich das in erster Linie, um dafür auf die Schulter geklopft zu werden?⁠
Tue ich das in erster Linie, um Likes und Anerkennung zu sammeln?⁠
Tue ich das in erster Linie, um anderen klar zu zeigen, wie großzügig und was für ein guter Mensch ich bin?⁠
Tue ich das in erster Linie, weil ich gerne etwas dafür zurück hätte?⁠

Dass wir Anerkennung, Wertschätzung und Likes bekommen für die Sachen, die wir tun, passiert von alleine, wenn wir aus ganzem Herzen geben. Doch das sollte nicht unser Beweggrund sein.⁠

Wenn du also ein stilles, “ich wurde ertappt” JA auf diese Fragen antwortest ….. dann liebe diesen Teil von dir. ⁠

Deine manipulative,⁠
intrigante⁠
hinterlistige Seite.⁠

Sie durstet nämlich danach von dir nicht ignoriert oder verabscheut zu werden. Sie durstet nach deiner Anerkennung. Sie ist ein Teil von dir.⁠

Sie zu lieben füllt dich⁠
und aus dieser Fülle,⁠
aus dieser uneingeschränkten Liebe zu dir selbst, in all deinen Farben und Ausdrücken, wirst du nicht anders können, als von ganzem Herzen zu geben. ⁠

Ich lebe und lehre den Weg der wilden Weiblichkeit. Eine Lebensart die all unsere Facetten – unsere Dunkelheit und unser Licht – begrüßt und feiert. Mit großer Hingabe ermutige und inspiriere ich vor allem Frauen dazu, auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen, ihren Körper zu lieben und zu respektieren, ihre wechselhafte Natur zu würdigen und ihre Sinnlichkeit zu leben.

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