Zwei Gesetze, die innere Freiheit schenken

Ein großer Schlüssel auf dem Weg dahin frei zu sein, ist es, zu erkennen, dass das, was wir an den Menschen in unserer Umgebung nicht leiden können,
verurteilen,
ablehnen,
oder kritisieren, uns zeigt, wie wir in Beziehung zu uns selbst stehen.

Ich spreche vom Spiegelgesetz besser gesagt von den Spiegelgesetzen. Diese Gesetze sind nicht ohne. Sie zeigen uns auf, wo wir noch nicht in unserer vollen Kraft sind,
wo wir uns klein machen,
und wo wir uns noch nicht angenommen haben.

Das ist nicht immer angenehm zu sehen und es fühlt sich manchmal so an, als würde uns die Wahrheit nackt ausziehen.

Damit du weißt was ich meine, sind hier die zwei Gesetze, die dir Freiheit schenken können:

1. GESETZ: Alles, was mich an anderen stört, nervt, ärgert, aufregt und ankotzt habe ich selbst in mir.

Hart –
aber wahr.

Hinzuschauen ist nicht immer bequem, aber es ist notwenig, um in unsere Kraft zu kommen.

Dazu habe ich einen heißen Tip für dich: Wenn dich das nächste Mal jemand richtig nervt (in der Regel die Menschen, die dir am nächsten stehen), dann nimm dir ein Blatt Papier und einen Stift und beginne ohne Filter zu schreiben.
Schreibe, was dich an dieser Person aufregt,
ankotzt,
wütend macht,
und nervt.
Schreibe bis alles draußen ist
und nichts mehr kommt.
Und dann werde für einen Moment still.
Atme.
Und wenn du dich innerlich verbunden mit dir selbst fühlst (das kann auch erst ein paar Tage später sein), dann gehe den Zettel durch und ersetze den Namen von der Person, die dich aufgeregt hat durch deinen Namen.
Und dann lese es nochmal.
Fühle, was es in dir macht.
Nimm dir Zeit dafür, um damit zu sein.

So eine Übung kann uns zeigen, wo wir uns selbst im Weg stehen,
wo wir nicht an uns selbst glauben,
oder wo wir uns noch nicht das erlauben, was wir uns aus ganzem Herzen wünschen

Erst wenn wir es erkannt haben
und dadurch in unser Bewusstsein gerückt haben,
können wir etwas verändern.

2. GESETZ: Alles, was mir an anderen gefällt, habe ich ebenfalls in mir.

Mit anderen Worten: Ich erkenne mich selbst in anderen.

Vielleicht kennst du folgendes Szenario: Du lernst eine Person kennen, die du total cool findest,
die du schätzt,
und bewunderst.
Nach einem kurzen Moment beginnst du dich mit ihr zu vergleichen und zu denken,
dass du selbst nicht so toll bist,
dass du dieses nicht hast,
dass du jenes nicht kannst,
usw.

Doch dieses Spiegelgesetz sagt zu Recht, dass wir nur das in den anderen Menschen sehen können, was wir selbst in uns tragen.
Das heißt: Es ist schon alles in dir – nur du hast es noch nicht erkannt.

Dafür ist folgende Übung sehr hilfreich:

Nimm dir einen Zettel und einen Stift und schreibe die Namen der Personen auf, die du schätzt, liebst, magst, followst oder bewunderst. Schreibe dazu auf, was genau du in diesen Personen siehst.
Wenn du fertig bist, ersetze die Namen dieser Personen mit deinem Namen und lese dir das, was du geschrieben hast, nochmal durch.
Dann schreibe neben jeden Satz ein Beispiel dafür auf, bei welcher Gelegenheit du diese Eigenschaft in dir schon einmal erlebt hast oder wie du sie in dir erfahren könntest.

Denn wie gesagt, sie ist schon da und wartet nur darauf, von dir erkannt zu werden,
in dein Selbstbild integriert zu werden.

Diese beiden Übungen sind ein Leben lang einsetzbar. Sie sind ein wichtiger Baustein vom Modul drei der Feminine Soul Series, in dem es darum geht, sich nicht mehr klein zu halten oder zurück zu halten, sondern in seine volle Kraft zu kommen.

Die Zeit ist reif, dass wir in unsere volle Kraft kommen!
Bist du bereit dafür?

Wenn ja, dann teile uns unten in den Kommentaren mit, welche Eigenschaft du immer mehr in dir erkennen möchtest.

Mögest du in deine volle Kraft kommen und deine Einzigartigkeit mit der Welt teilen!

Lena

(Bild von Ryoji Iwata via Unsplash)

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Ich lebe und lehre den Weg der wilden Weiblichkeit. Eine Lebensart die all unsere Facetten – unsere Dunkelheit und unser Licht – begrüßt und feiert. Mit großer Hingabe ermutige und inspiriere ich vor allem Frauen dazu, auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen, ihren Körper zu lieben und zu respektieren, ihre wechselhafte Natur zu würdigen und ihre Sinnlichkeit zu leben.

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