Wer tut dir gut?

Es gibt – grob gesehen – zwei Arten von Menschen in deiner Umgebung:

1) Menschen bei denen du aufblühst
2) Menschen bei denen du nicht aufblühst.

Klingt recht einfach, oder?

Ich verdeutliche das Ganze mal:

1) Menschen, bei denen du aufblühst

  • Du kannst so sein, wie du bist
  • Du fühlst dich angenommen und frei
  • Dein Körper ist entspannt
  • Du hast nicht das Gefühl, dass du schräg angeschaut oder verurteilt wirst
  • Du zeigst dich mit allem, was dich ausmacht und spielst niemandem etwas vor
  • Ein Treffen ist wie ein Nachhausekommen

2) Menschen, bei denen du nicht aufblühst

  • Du bist im Körper angespannt
  • Du hältst einiges zurück, weil du merkst, dass du damit nicht verstanden wirst
  • Du hast das Gefühl, dass du dich nicht komplett zeigen kannst
  • Du fühlst dich unfrei
  • Du fühlst dich so, als müsstest du einem bestimmten Bild entsprechen

Nach einem Treffen mit .

1) fühlst du dich genährt, gesehen, in deiner Kraft und verbunden mit dir selbst.
2) fühlst du dich müde, schwer, abgetrennt von dir selbst, leer und ausgelaugt.

Wie du dich in deiner Umgebung fühlst, beeinflusst dein gesamtes Wohlbefinden.
Wenn du dich wohl fühlst, blühst du auf und bist in deiner Kraft.

Ausschließlich umgeben zu sein mit Menschen, bei denen du aufblühst, rüttelt an den Glaubenssätzen, die wir in uns tragen. So werden deine Dämonen dir sagen, dass …
… es egoistisch ist, nur mit Menschen umgeben sein zu wollen, die dir gut tun.
… es dazu gehört, Menschen um dich zu haben, die Kraft kosten und dich runter ziehen.

Doch stimmt das wirklich?

Ich finde nicht.
Es sind die Auswirkungen der Glaubenssätze …
… dass Genuss verdient werden muss.
… dass wir lieber nett als ehrlich sein sollten.
… dass wir lieber danach bestrebt sein sollten, akzeptiert und gemocht zu sein, als ehrlich zu uns selbst zu sein.
… dass wir uns um das Wohlergehen anderer Menschen kümmern sollten.
… dass wir mit Menschen befreundet bleiben sollten, die wir schon so lange kennen.

Um das Ganze zu hinterfragen und zu durchbrechen, gibt es einen Leitsatz, eine Frage, die du dir immer stellen kannst: Lässt es mich aufhellen?
Sprich: Habe ich wirklich Lust drauf?

Eine der ermächtigendsten Entscheidungen, die eine wilde Frau auf ihrem Weg dahin trifft, ihre Herzenswahrheit zu leben, ist es, dem eigenen Herz treu zu bleiben. Das zu tun, was sie aufhellen lässt und was ihr gut tut.
Immer und immer wieder.
Auch, wenn es unbequem ist.
Auch, wenn es mit der Norm bricht.
Auch, wenn es ihr Angst macht.
Auch, wenn es rational keinen Sinn ergibt.

Denn eine wilde Frau hat eines erkannt: es ist ihr Leuchten, ihr Strahlen und ihre Liebe, die diese Welt heller macht.
Voller macht.
Lebhafter macht.

Dazu ein Teil eines meiner Gedichte:

“ Ich werde nicht aufhören, mich gegenüber dem Aufhellen meines Herzens zu verbeugen und diesem Licht zu folgen, dann ich weiß, dass mein Licht, mein Strahlen, meine Liebe, meine Freude und meine Einfühlsamkeit das größte Geschenk ist, das ich der Welt schenken kann.”

Du tust keinem einen Gefallen, wenn du dich versteckst, dich klein machst und darum bemüht bist, es jedem Recht zu machen außer dir selbst.

So ist heute meine Ermutigung an dich:
Lebe aus deinem Herzen und für dein Herz, indem du dich umgibst mit Menschen, bei denen du aufblühst. Und wenn du noch keine kennst, dann lebe erst recht deinen Herzensweg, sodass deine Freunde dich auch finden können ;-).

Nun würde ich mich freuen, von dir zu hören:
Hast du Menschen in deiner Umgebung, bei denen du aufblühst? Wie fühlst du dich nach einem gemeinsamen Treffen?

Hinterlasse mir einen Kommentar!

Von Herzen,

Lena

(Bild: Nicole Honeywill via Unsplash)

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Ich lebe und lehre den Weg der wilden Weiblichkeit. Eine Lebensart die all unsere Facetten – unsere Dunkelheit und unser Licht – begrüßt und feiert. Mit großer Hingabe ermutige und inspiriere ich vor allem Frauen dazu, auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen, ihren Körper zu lieben und zu respektieren, ihre wechselhafte Natur zu würdigen und ihre Sinnlichkeit zu leben.

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