Wann hast du aufgehört zu tanzen?

Stelle dir vor, du bist auf der Tanzfläche (im Club, auf einem Festival oder sonst wo).
Ohne Alkohol.
Ohne Drogen.
Du bist gerade angekommen, fühlst dich ziemlich gehemmt und weißt nicht so recht, wie du dich bewegen sollst. Alles fühlt sich stockend, unsicher und kontrolliert an.
So, als würdest du ein enges Korsett tragen.
Die Gedanken in deinem Kopf hören sich so an:
“Wie sehe ich wohl aus?
Ich kann nicht tanzen.
Die anderen machen sich bestimmt lustig über mich.
Ich komme mir so blöd vor.”
Du schaust rum, um zu sehen, wie die anderen sich bewegen und machst ihre Bewegungen nach.
Peu à peu wirst du lockerer.
Du kommst immer mehr bei dir an,
lässt immer mehr das Unbändige zu.
Deine Bewegungen kommen verstärkt von innen nach außen und die Hemmungen beginnen zu fallen.
Die Stunden vergehen und es wird dir immer mehr egal, wie du aussiehst und was die anderen von dir denken.
Immer mehr beginnt alles aus dir raus zu sprudeln.
Du fühlst dich frei,
lebendig,
einfach nur geil.
Irgendwann liegt das Korsett der Hemmungen in der Ecke,
und du atmend und wach in der Mitte.
Befreit.
Gelöst.
Belebt.

Der Weg in ein gelebtes Leben, aus dem Herzen und ohne Zurückhaltung, sieht genau so aus. Auch da sind wir am Anfang kontrolliert, angepasst und wollen nicht auffallen.
Wir machen uns Gedanken über das, was die anderen von uns denken und hinterfragen das, was unser Herz und unser Körper uns sagt.
Mit der Zeit jedoch beginnen wir, immer mehr nach der Stimme unseres Herzens zu leben. Wir beginnen, uns zu zeigen, so wie wir sind: ehrlich, authentisch, menschlich. Wir realisieren immer mehr, dass wir uns selbst vertrauen können, und dass das zu tun, was sich richtig und natürlich anfühlt, uns entspannt und befreit.

Frei zu leben, losgelöst von allem, was uns von unserem Potential, unserer Kraft, und unserer vollen Lebendigkeit zurück hält, geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein Prozess, der nicht erzwungen werden kann. Allerdings kann er unterstützt werden, indem wir immer mehr Gelegenheiten schaffen, in denen wir uns frei fühlen. So wächst die Freiheit von innen nach außen.
Tanzen ist ein Beispiel dafür – mein persönliches Favorit.
Damit meine ich das freie Tanzen, ohne Schritte, Choreographie oder sonstige Vorgaben.
Bei mir war es das Tanzen, das mir das Selbstbewusstsein gegeben hat, meinen eigenen Weg zu gehen. Es war das Tanzen, das mich hat frei fühlen lassen in meinem  Körper. Es war das Tanzen, das meine Freude und Liebe für dieses Leben noch mehr entfacht hat.
Diese Begeisterung möchte ich mit dir teilen!

Meine Inspiration also für dich:
TANZE!
Tanze jeden Tag.
In deinem Zimmer,
in der Dusche,
egal wo.
TANZE!
Es wird am Anfang vielleicht gehemmt sein und/oder in Begleitung von der Unsicherheit, ob dir jemand zuschaut. Doch es wird freier werden.
Tag für Tag.

Mögest du dich daran erinnern, dass du frei bist!

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Ich lebe und lehre den Weg der wilden Weiblichkeit. Eine Lebensart die all unsere Facetten – unsere Dunkelheit und unser Licht – begrüßt und feiert. Mit großer Hingabe ermutige und inspiriere ich vor allem Frauen dazu, auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen, ihren Körper zu lieben und zu respektieren, ihre wechselhafte Natur zu würdigen und ihre Sinnlichkeit zu leben.

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