Lena, warst du schon immer so?

Wenn du mich heute treffen würdest, wäre es einfach, zu meinen, dass ich mich schon immer frei und ungehemmt in meinem Körper gefühlt habe, dass ich schon immer nach meiner inneren Wahrheit gelebt habe und dass ich schon immer schamlos über alle Tabuthemen gesprochen und geschrieben habe. Doch das ist ganz weit von der Realität entfernt, denn vor einigen Jahren sahen mein Leben und die Beziehung zu meiner Weiblichkeit eher so aus:

  • Ich wusste gar nicht wer ich bin, was der Sinn meines Lebens und was meine Berufung ist
  • Ich wusste nicht wohin mit meinen Emotionen, mit meiner Wechselhaftigkeit und habe mich manchmal verrückt gefühlt
  • Meine Menstruation war eine Last mit Schmerzen und Einschränkungen
  • Ich fühlte in meinem Körper unsicher und gehemmt
  • Sexuell war ich total verunsichert, unerfüllt und wusste nicht, was ich mag und wie ich es kommunizieren kann
  • Ein inneres Wissen oder eine innere Stimme, von der ich immer wieder gehört habe, konnte ich nicht fühlen oder hören.

Damals habe ich das Ganze als normal abgetan und habe es glatt ignoriert. Gehört halt dazu, dachte ich. Es geht ja schließlich nicht nur mir so, also muss es wohl normal sein.

Doch das Leben hat mich eines Besseren belehrt, denn dieses ignorieren ging irgendwann nicht mehr gut. Irgendwann ist es passiert:

Ich habe mich selbst verloren.
Das äußerte sich in dem tiefen Gefühl innerlich Tod zu sein, abgetrennt von mir selbst und leer. Einfach nur leer. 

In dieser Zeit wurde ich begleitet von einem ständigen Anstupsen,
einer Stimme von innen, die mir gesagt hat, dass es mehr gibt,
dass ich etwas Essentielles nicht anzapfe.

Als ich irgendwann den Boden erreichte und kein Tag mehr länger so weit weg von mir selbst sein konnte,  entschied ich mich dafür, dieser rational unerklärbaren Stimme zu vertrauen und zu springen. 

Alles, was nicht mir gehörte, begann ich loszulassen. Es war schmerzhaft und es hat mir Angst gemacht, doch ich wusste, dass die Option weiterhin so zu leben, nicht gegeben war.

Schritt für Schritt begann ich so zu leben, wie es sich für mich richtig angefühlt hat. Dieser Weg zurück zu mir selbst, führte mich wieder hin zu meiner wilden Natur. Mit wild meine ich nicht, dass ich nur noch nackt durch die Wiesen und Wälder gesprungen bin.

Mit wild Sein meine ich frei.

Und das sind wir, wenn kein Aspekt von uns unter den Tisch gekehrt wird,
wenn wir nach dem leben, was wir in unseren Knochen als wahr empfinden,
wenn wir uns nackt gegenüber dem Leben ausziehen und JA sagen – egal was kommt,
wenn wir uns annehmen so wie wir sind – auch die Verletzlichkeit, die Wunden und die Unsicherheiten,
wenn wir bereit dafür sind, uns anzuschauen – mit allem was uns ausmacht: als Frau, als Mensch.

Wieder natürlich zu leben:
– gibt mir einen tiefen Sinn
– erfüllt mich komplett
– schenkt mir die Freiheit, das zu sein, was ich bin, in jedem Moment neu

Und genau das Wünsche ich dir auch. So sehr, dass ich es zu meiner Lebensmission gemacht habe, Menschen wie dir den Weg in die Freiheit zu zeigen. Dieser Weg führt aber nicht dahin, dass du das nachmachst, was ich mache oder an das glaubst, woran ich glaube.
Ganz bestimmt nicht.
Sondern, indem du in das vertraust, was du in dir fühlst und den Mut erkennst um es nach außen zu tragen.

Wenn du also bereit dafür bist, frei zu sein, dann würde ich mich riesig freuen, dich bei den Live-Events zu sehen. Die nächsten Termine findest du HIER.

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