Eine erfüllte Sexualität: zwei Glaubenssätze die dich davon zurückhalten

Es ist ein Verlangen, das du sicherlich kennst: Sexuell erfüllt zu sein.

Das Gefühl zu haben, dass du dein sexuelles Potential anzapfst,
dass du eine Intimität und Tiefe erfährst, die du in deinen Knochen als möglich wahrnimmst,
dass du Libido, Lust und Begehren erlebst, so wie du es dir wünschst.

Doch meist fehlt in unserem Sexleben etwas. Etwas, was wir nicht unbedingt greifen oder definieren können. Wir wissen nicht, was es ist oder wie wir dahin kommen können. Gewiss ist meist nur, dass uns innerlich etwas sagt, dass mehr möglich ist.

Dieses Gefühl ist kein Zufall, denn es IST mehr möglich.

Doch wie?
Wie geht das?
Wo kannst du anfangen?

Erstens kann ich dir versichern, dass alles bereits da ist – in dir. Es liegt nur ein bisschen verdeckt, unter anderem, hinter zwei großen Glaubenssätze.

1. Eine andere Person ist für dein Vergnügen zuständig

Wie oft hast du deinen Partner/deine Partnerin schon für dein Vergnügen verantwortlich gemacht? Zum Beispiel indem du den anderen/die andere beschuldigst, wenn es nicht “gut” war, wenn deine Bedürfnisse nicht erfüllt wurden oder du nicht zu dem Ergebnis gekommen bist, das du wolltest?
Es passiert so oft.
Doch macht keinen Sinn die Verantwortung für dich einer anderen Person zuzuschieben. Wir tun es in der Regel, weil wir
a) nicht wissen, was wir mögen und was uns gefällt
b) Angst davor haben unsere Bedürfnisse zu kommunizieren
Doch sexuelle Ermächtigung und sexuelle Erfüllung sind ein und dieselbe Sache. Sie bedingen sich gegenseitig und dazu alle Teile unseres Lebens.
Es ist es also wert den Weg in eine ermächtigte Sexualität zu gehen.

2. Das Ziel beim Sex ist der Orgasmus

Was wäre, wenn du den Orgasmus komplett vergessen würdest? Was wäre, wenn Sex das Ziel hätte, so präsent zu sein wie möglich? So verbunden zu sein mit dir und mit dem anderen/der anderen wie möglich? Wie wäre es, das Ziel fallen zu lassen und dich dem Moment hinzugeben? Zu erlauben, dass alles kommen kann? Die Tränen, die Lust, die tiefe Atmung, die flache Atmung, die Unsicherheit… alles?
Tja,
dann wäre Sex eine tiefe Reise, eine tiefe Begegnung. Vielleicht gäbe es einen Orgasmus oder mehrere oder keinen, aber es wäre nicht das Ziel. Es wäre nicht erst dann “geschafft” und “erfolgreich”.

Sex so zu sehen entspannt,
schenkt dir Zeit, um im Körper anzukommen,
Zeit, um dich wohlfühlen,
und dich zu öffnen.
Unter dieser Bedingung ist wahre Intimität möglich.
Und es ist diese Intimität nach der wir uns sehnen.

Oh wie gerne ich diese Infos schon in der Schule gehabt hätte!
Geht es dir auch so??

Hinterlasse mir ein Kommentar. Ich freue mich von dir zu hören!

 

(Bild: Lissy Routil)

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Ich lebe und lehre den Weg der wilden Weiblichkeit. Eine Lebensart die all unsere Facetten – unsere Dunkelheit und unser Licht – begrüßt und feiert. Mit großer Hingabe ermutige und inspiriere ich vor allem Frauen dazu, auf die Stimme ihres Herzens zu vertrauen, ihren Körper zu lieben und zu respektieren, ihre wechselhafte Natur zu würdigen und ihre Sinnlichkeit zu leben.

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